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Die Welt Bewegt Sich

 

es wird wärmer da draußen, der letzte schnee schmilzt, jeder sonnenstrahl, bewegt mich, die vögel zwitschern, nicht nur bei twitter, und irgendwo dazwischen ich, als einsamer ritter, setz meine sonnenbrille auf, das cool sein ist show,

meine welt eine fassade, ich ertrage sie so, denn wer ich bin, weis niemand, nicht mal ich selbst, kuck nicht mal kinder wachsen auf, in einer sicheren welt, ein jeder scheißt auf moral, mich inbegriffen, blutflecken abgedeckt mit pinselstrichen, kryptisch wie in blindenschriften,  einsam auf ne insel flüchten, wegsehen, keine ahnung wie das geht, wenn soviel menschen durch den dreck gehen, jeder spricht und weis bescheid, keiner aber kennt das leid, kannst du helfen, geht jetzt nicht, später mann, keine zeit, klar soweit und ich versuchs grad und ihr, seid der letzte funken hoffnung, also tut was dafür,

 

refr.: (1x)

die welt bewegt sich, und dennoch steht sie still, stein um stein erbaut, salz auf meiner haut, die welt bewegt sich, und niemand hält sie an,

machen wir weiter wie bislang, fährt sie uns einfach an die wand,

 

es wird kälter da draussen, die sonne erlischt, minus 10 grad ich frier, im inneren, ich, atme ein, atme aus, wenns mir den atem verschlägt, zerfällt hier alles zu staub, und wenn mein glaube mich irgendwie retten kann, schwimm ich hinüber zu ihm, dem beckenrand, sieh all die freuden des lebens, sind weggegangen, bin wie ein fisch in nem netz, der letzte fang, weil die zeiger der uhr längst auf 0 sind, ist jeder rettungsversuch doch nur unsinn, weil alles was uns nicht hart macht, nur umbringt, ist der schatten nur das, was uns umringt, doch depressionen vergehen wie im whisky glas, tabletten und rauch, ein bisschen schlaf, sind was ich brauch für den kick in den tag, ich gehe nicht über los, sondern verrecke am start,

 

refr.: (1x)

 

es wird dunkler da draußen, kuck die sonne ist weg, bin am verhungern und schon wieder ist der kühlschrank defekt, mahnungen im postfach und kein scheck ist gedeckt, packe meine koffer und zieh raus aus dem dreck, ich, ich, ich  kann nicht warten bis hier alles zerbricht,. welcher kapitän verlässt schon dieses sinkende schiff, ich kann es nicht mehr und ich will es auch nicht, rauche sie zum filter, bis die kippe erlischt, was soll ich machen oder tun, kann nicht lachen oder schlafen, keine zeit für unterhaltung, ich beantworte mit phrasen, meine lunge ist am pfeifen, meine füße voller blasen, meine schuhe haben löcher und die zähne ausgeschlagen, die gedanken sind am rasen, doch der nebel schränkt sie ein, hab ich irgendwas verbrochen, warum fühl ich mich so klein, ich halte ein, und ich blicke richtung horizont, und ich hoffe, dass die sonne morgen wiederkommt,

 

refr.: (1x)

 

 

 

 

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